Description
Aus glasklarer lila Jade hergestelltes Glockenlicht, das einem neben das Kopfkissen gestellt liebliche Träume schenken soll. „Ich habe im Traum das Badehaus gesehen und dachte, ich wäre schon am Treffpunkt, deshalb bin ich ein wenig später aufgestanden.“
So überspielte das verschlafene Mädchen ihre Verlegenheit mit der gewohnten Unbekümmertheit und erklärte ihrer Gefährtin den Grund für die Verspätung.
Nicht bereit, ehrlich zuzugeben, dass sie am Neujahrsmorgen einfach verschlafen hatte, gab sie stattdessen ihrem Traum vom gemütlichen Badehaus die Schuld.
„Es heißt doch, man träumt nachts von dem, was man tagsüber denkt. Wer hätte gedacht, dass die sonst so unnahbare Schreinjungfer sich so auf diesen Urlaub freut?“
„Ach, welch ein Jammer, dass Herr Takamine nicht kommen konnte. Jetzt bleiben nur Nagamasa und ich, um dir Gesellschaft zu lei... Aua, aua, aua!“
„Im Ernst, du hattest ein Träumchen, um das dich jeder beneiden würde! Hör auf, das Gesicht zu verziehen, und lach doch mal!“
So sprach leichtfertig der Jüngling halb im Scherz, nur um dafür von der jungen Dame aus Seirai mit einem durchbohrenden Blick bedacht zu werden.
Der junge Mann warf einen Hilfe suchenden Blick zum Adoptivsohn des Oni, doch der ernsthafte Lehrling wandte wortlos den Blick ab.
Die Worte des Jungen, der später als Begründer der Onmyoudou verehrt wurde, waren kein Scherz. Inazuma kennt tatsächlich dieses geflügelte Wort:
„Badehäuser, Falken und Narukami“, was man im ersten Traum des Jahres sieht, gilt oft als verheißungsvolles Omen.
Das Badehaus symbolisiert Gesundheit und ein langes Leben, der Falke steht für Höhenflüge und Erfolg, und Narukami bedeutet, dass Wünsche wahr werden.
Doch seit jenem Tag tauchte in den Träumen der Schreinjungfer nie wieder das Bild des Badehauses auf.
Und jene sorglosen, ausgelassenen Tage, dieses glockenhelle Lachen der Freude und des Frohsinns,
... verflüchtigten sich still wie der sanfte Dampf der Thermalquelle in endlosen kalten Träumen.
...
„Lass uns dieses Mal eine Wette machen, was sagst du? Nun, ich werde diesen Bogen als Wetteinsatz benutzen.“
„Ich verwette den besten Bogen der Welt, dass ich lebendig hierher zurückkomme.“
So sprach der Mann in genau demselben jovialen Ton wie eh und je, ohne auch nur den Hauch von Autorität in seiner Stimme.
Was für ein spielsüchtiger Dummkopf, dachte die Schreinjungfer. Schon ein berühmter Schwertkämpfer, aber noch genauso kindisch.
Doch es tat nichts zur Sache. Genau wie in ihrem ersten Traum des Jahres vorhergesagt, wie der Falke auf dem hohen Gipfel ...
... wird der stolze Krieger, gestählt durch zahllose Kämpfe, das verheißungsvolle Omen aus ihrem Traum nutzen, um Unheil abzuwenden und in Segen zu verwandeln ...
Doch seit jenem Tag tauchte in den Träumen der Schreinjungfer nie wieder das Bild des Falken auf.
Nur herabfallende Federn blieben, da der Falke längst gestürzt war und keinen Weg mehr in ihre Träume fand.
...
„Der erste Traum des Jahres? Haha! Glaubt die gute Schreinjungfer wirklich noch an so einen Hokuspokus?“
„Von wegen gutes oder schlechtes Omen ... Am Ende sind das doch bloß erfundene Märchen, um Kinder zu täuschen!“
Vielleicht hatte der alte Freund recht, als er sagte, die Träume der Nacht seien bloß die Sorgen des Tages.
Bis das Banner von Narukami eines Nachts im Traum wie ein endloses Blitzgewitter über dem fernen Meer auftauchte.
Die Schreinjungfer ließ ein leises Lachen vernehmen, als ob sie die Omen und den ungewissen Weg vor sich verspottete.
Verzeih mir, Meisterin, dass ich deine erlernten Künste so missbrauche ...
... dass ich das Banner, dem du verpflichtet warst, verrate und deinen makellosen Ruf mit Schande besudele.
Aber nun spielt das alles keine Rolle mehr.
Diejenigen, die mein Herz nicht kennen, sollen urteilen, wie es ihnen beliebt.
Weder mein Leben noch mein Name ist mir etwas wert,
... wenn ich nur dieses eine Mal sein Leben retten kann ...
...
„Schon gut, ich hätte nicht so herumalbern sollen ... zufrieden? Echt jetzt, Nagamasa, sag doch auch mal was!“
„Wir verbringen so selten einen freien Tag in der Therme, und unsere verehrte Schreinjungfer will doch wohl nicht einfach nur herumstehen, bis sie schließen, oder?“
Aus ihrem Tagtraum erwachend kam sie wieder zu sich, während der neunmalkluge Jüngling weiterhin Witze riss, sein schelmisches Grinsen so nervig wie eh und je.
Vielleicht sind alle Höhen und Tiefen am Ende nur ein flüchtiger Traum in der Therme, und das Erwachen nichts als der sanfte Schlummer nach einem Platzregen.
So überspielte das verschlafene Mädchen ihre Verlegenheit mit der gewohnten Unbekümmertheit und erklärte ihrer Gefährtin den Grund für die Verspätung.
Nicht bereit, ehrlich zuzugeben, dass sie am Neujahrsmorgen einfach verschlafen hatte, gab sie stattdessen ihrem Traum vom gemütlichen Badehaus die Schuld.
„Es heißt doch, man träumt nachts von dem, was man tagsüber denkt. Wer hätte gedacht, dass die sonst so unnahbare Schreinjungfer sich so auf diesen Urlaub freut?“
„Ach, welch ein Jammer, dass Herr Takamine nicht kommen konnte. Jetzt bleiben nur Nagamasa und ich, um dir Gesellschaft zu lei... Aua, aua, aua!“
„Im Ernst, du hattest ein Träumchen, um das dich jeder beneiden würde! Hör auf, das Gesicht zu verziehen, und lach doch mal!“
So sprach leichtfertig der Jüngling halb im Scherz, nur um dafür von der jungen Dame aus Seirai mit einem durchbohrenden Blick bedacht zu werden.
Der junge Mann warf einen Hilfe suchenden Blick zum Adoptivsohn des Oni, doch der ernsthafte Lehrling wandte wortlos den Blick ab.
Die Worte des Jungen, der später als Begründer der Onmyoudou verehrt wurde, waren kein Scherz. Inazuma kennt tatsächlich dieses geflügelte Wort:
„Badehäuser, Falken und Narukami“, was man im ersten Traum des Jahres sieht, gilt oft als verheißungsvolles Omen.
Das Badehaus symbolisiert Gesundheit und ein langes Leben, der Falke steht für Höhenflüge und Erfolg, und Narukami bedeutet, dass Wünsche wahr werden.
Doch seit jenem Tag tauchte in den Träumen der Schreinjungfer nie wieder das Bild des Badehauses auf.
Und jene sorglosen, ausgelassenen Tage, dieses glockenhelle Lachen der Freude und des Frohsinns,
... verflüchtigten sich still wie der sanfte Dampf der Thermalquelle in endlosen kalten Träumen.
...
„Lass uns dieses Mal eine Wette machen, was sagst du? Nun, ich werde diesen Bogen als Wetteinsatz benutzen.“
„Ich verwette den besten Bogen der Welt, dass ich lebendig hierher zurückkomme.“
So sprach der Mann in genau demselben jovialen Ton wie eh und je, ohne auch nur den Hauch von Autorität in seiner Stimme.
Was für ein spielsüchtiger Dummkopf, dachte die Schreinjungfer. Schon ein berühmter Schwertkämpfer, aber noch genauso kindisch.
Doch es tat nichts zur Sache. Genau wie in ihrem ersten Traum des Jahres vorhergesagt, wie der Falke auf dem hohen Gipfel ...
... wird der stolze Krieger, gestählt durch zahllose Kämpfe, das verheißungsvolle Omen aus ihrem Traum nutzen, um Unheil abzuwenden und in Segen zu verwandeln ...
Doch seit jenem Tag tauchte in den Träumen der Schreinjungfer nie wieder das Bild des Falken auf.
Nur herabfallende Federn blieben, da der Falke längst gestürzt war und keinen Weg mehr in ihre Träume fand.
...
„Der erste Traum des Jahres? Haha! Glaubt die gute Schreinjungfer wirklich noch an so einen Hokuspokus?“
„Von wegen gutes oder schlechtes Omen ... Am Ende sind das doch bloß erfundene Märchen, um Kinder zu täuschen!“
Vielleicht hatte der alte Freund recht, als er sagte, die Träume der Nacht seien bloß die Sorgen des Tages.
Bis das Banner von Narukami eines Nachts im Traum wie ein endloses Blitzgewitter über dem fernen Meer auftauchte.
Die Schreinjungfer ließ ein leises Lachen vernehmen, als ob sie die Omen und den ungewissen Weg vor sich verspottete.
Verzeih mir, Meisterin, dass ich deine erlernten Künste so missbrauche ...
... dass ich das Banner, dem du verpflichtet warst, verrate und deinen makellosen Ruf mit Schande besudele.
Aber nun spielt das alles keine Rolle mehr.
Diejenigen, die mein Herz nicht kennen, sollen urteilen, wie es ihnen beliebt.
Weder mein Leben noch mein Name ist mir etwas wert,
... wenn ich nur dieses eine Mal sein Leben retten kann ...
...
„Schon gut, ich hätte nicht so herumalbern sollen ... zufrieden? Echt jetzt, Nagamasa, sag doch auch mal was!“
„Wir verbringen so selten einen freien Tag in der Therme, und unsere verehrte Schreinjungfer will doch wohl nicht einfach nur herumstehen, bis sie schließen, oder?“
Aus ihrem Tagtraum erwachend kam sie wieder zu sich, während der neunmalkluge Jüngling weiterhin Witze riss, sein schelmisches Grinsen so nervig wie eh und je.
Vielleicht sind alle Höhen und Tiefen am Ende nur ein flüchtiger Traum in der Therme, und das Erwachen nichts als der sanfte Schlummer nach einem Platzregen.