GACHABASE
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Bedrückende Desillusionierung im Schatten

Artifact Set

Set Bonuses

2-Piece Set

Erhöht den ANG um 18{NON_BREAK_SPACE}%.

4-Piece Set

Erhöht den durch die Reaktion Supraleiter verursachten Schaden um 80{NON_BREAK_SPACE}% und den durch die Reaktion Stellar-Supraleiter verursachten Schaden um 40{NON_BREAK_SPACE}%. Erhöht, wenn der Träger einen Gegner angreift, der von der Reaktion Supraleiter oder Stellar-Supraleiter betroffen ist, die KT dieses Angriffs um 16{NON_BREAK_SPACE}%.

Stats

MAIN STATS

Lv. 0
4 Star
5 Star
LP
645
717

SUB STATS

Roll 1
Roll 2
Roll 3
Roll 4
LP
209
239
269
299
LP
4.1%
4.7%
5.3%
5.8%
ANG
14
16
18
19
ANG
4.1%
4.7%
5.3%
5.8%
VTD
16
19
21
23
VTD
5.1%
5.8%
6.6%
7.3%
KT
2.7%
3.1%
3.5%
3.9%
KSCH
5.4%
6.2%
7.0%
7.8%
Aufladerate
4.5%
5.2%
5.8%
6.5%
Elementarkunde
16
19
21
23

Story

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Schillern, das mit der Herrlichkeit erlosch

Die Schleifenblume, die sie als Geschenk von einem Freund mit eiskalten Händen erhalten hat. Heutzutage suchen nur wenige Besucher das Anwesen in den Bergen auf, das dem angesehensten der Snegovik gehört.
Doch heißt es, dass in vergangenen Zeitaltern so mancher edle Herr mit goldverzierten Einladungen erschien, um in diesen Hallen zu speisen.
Die silberhaarige Jungfrau war einst unter ihnen, obwohl sie in jenen Tagen noch keine Magierin der Schatten geworden war,
und sie hatte auch noch nicht an die geheimen Tore geklopft. Damals war sie nur eine Hofdienerin, die demütig dem Kaiser des Nordlandes folgte.
Das Geplauder der Feen war stets so schal und ermüdend. Zudem zog die Maid als Sterbliche zu viele Blicke auf sich
von jenen, die nicht ihresgleichen waren, und so schlich sie sich aus dem Festsaal ...

Leider war das Innere dieses tausend Jahre alten Bauwerks ein wahrhaftiges Labyrinth. Als die Jungfrau, das nur ans Klettern dachte, ihren Fehler bemerkte,
war der Rückweg versperrt. Um zurückzukehren, müsste sie sich durch ein Gewirr gewundener Hallen und endloser Treppen kämpfen, während das Mondlicht durch die Fenster einen Streich nach dem anderen spielte.
Doch in dieser unbewohnten Stille fand die Jungfrau endlich einen Frieden, der ihr lange verwehrt geblieben war.
Erst als die Gastgeberin des Banketts, die Snegurochka-Fürstin, hinter ihr erschien,
erkannte sie, dass auch die Herrin von Frost und Eis längst genug hatte von den Klischees und Banalitäten ihrer Gäste,
und die beiden dem Bankett bereits den Rücken zugekehrt hatten. Die Herrin zeigte dem Mädchen die vielen Gemälde, Skulpturen und Rätsel, die im Herrenhaus verborgen waren,
und die Jungfrau begegnete ihnen mit einem Witz und einer Anmut, die sie bereits von anderen abhob. Als ihr Gespräch sich schließlich dem Ende neigte,
offenbarte die Snegurochka-Fürstin die geschickte Kunstfertigkeit der Feen: einen ganzen Innenhof, geformt aus Eis
der niemals schmelzen würde. Es gab Türme, die wie Salzsäulen emporragten, und Bäume, die sich ohne spürbaren Wind wiegten, dazu Gras von blassem Weiß, Frostblumen, Kaninchen und sogar einen imposanten Elch.
Alles entfaltete sich zu ihren Füßen, wie ein Traum, der plötzlich aus der Seite des Kissens eines Schlafenden herausströmt.

Als hätte er die Sehnsucht in den Augen der Jungfrau bemerkt, sprach die Snegurochka-Fürstin rasch eine Warnung aus.
„Selbst das Eis, das niemals schmilzt, ist nur ein Werk der Magie. Es kann niemals wahrhaft überdauern.
Was du siehst, ist nichts als flüchtiges Licht und Schatten, eingraviert im Blut der Sklaven von einst.
Obwohl die Diener von einst solch wundersame Kunststücke vollbringen konnten,
die Menschen, die einst Herren waren, können ihren einstigen Ruhm nicht mehr zurückerlangen.“

Bei ihrem Abschied fertigte die Snegurochka-Fürstin für sie eine Blume aus Seide. Anders als das unschmelzbare Eis
würden die lebhaften Farben der Seide zwar irgendwann verblassen, doch ihr Wesen würde viel länger Bestand haben.
Als sie beobachtete, wie die Snegurochka-Fürstin das seidene Geschenk mit ihren langen, schlanken Fingern an ihre Brust heftete, sagte die Jungfrau lächelnd:
„Ich dachte ... du wärst nur geschickt darin, wie du Macht einsetzt, um alle Dinge aus Eis und Schnee zu formen.“
„Aksinya“, antwortete die Snegurochka-Fürstin, „es ist nie die Hand, die künstlerisch wirkt, sondern das Herz.“
Dies ist ein Beweis unserer Freundschaft. Von nun an werde ich mich freuen, dich hier zu sehen, wann immer du kommst.“
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Schärfe, die mit der wundersamen Schöpfung verschwand

Die Schreibfeder, die sie ihren Anhängern schenkte, mit der sie einst absurde Träume niedergeschrieben hatte. Hier war es, als der junge Lehrling der silberhaarigen Forscherin zum ersten Mal in die Schatten der Welt folgte,
dass er die Ruinen einer einst prächtigen goldenen Zivilisation erblickte, nun zerbrochen im Gefolge ihrer Zerstörung.
Die in Zeit und Raum erstarrten Türme ragten empor wie Riesen, deren Körper zerschmettert worden waren, während die Erde in einer weinenden Wunde aufklaffte.
Es war ein Schlag des Herrschers der Himmel, eine Wunde, die seit längst vergangenen Tagen auf der Welt verharrt.

Alle Träume von Freiheit wurden vernichtet, ausgelöscht wie Schnee unter einer sengenden Sonne;
und jeder Keim der Rebellion wurde grausam geerntet, noch bevor er sprießen konnte.
Trotz allem bahnte sich die Forscherin, die all dies miterlebt hatte, ihren Weg durch die Ruinen,
scheinbar ungeachtet der Gefahr bewegte sie sich geschickt, als würde sie auf Eisklingen über ein Seil tanzen.

„Hast du keine Angst? Der Weg, den du gehst, der Weg, den einst jene vor dir beschritten, endete in nichts als Zerstörung.“
„Hast du keine Angst? Die Schwelle, die du zu überschreiten suchst, ist längst zerbrochen, und die Stufen sind vom hohen Himmel abgetrennt.“

Die silberhaarige Forscherin hörte den Bitten um Vorsicht des jungen Lehrlings still zu,
während sie weiterhin den Entwurf eines großen und unmöglichen Vorhabens skizzierte.
Während sie sprachen, erinnerte sich die Forscherin daran, dass der Domovoy vor ihr tatsächlich etwas älter war als sie selbst.
Aber sie verspottete nicht die Angst, die aus dem Miterleben des Untergangs einer großen Zivilisation entstanden war. Im Gegenteil,
sie blickte direkt in diese zitternden Augen und in die tiefen Zweifel im Kern seines Wesens.

„Das Feuer mag einst entfacht worden sein, doch was wir heute sehen, ist nur sein längst erkaltetes Grab.
Wir tun dies nicht, um das Vermächtnis eines anderen zu übernehmen, sondern nur, um im Licht des Feuers klar zu sehen.
Fürchte dich nicht. Selbst wenn wir nicht in die neue Welt treten können, werden andere nach uns kommen. Sie werden einen Schritt weiter gehen.
Und fürchtet euch nicht, denn selbst wenn wir die neue Schwelle nicht überschreiten können, werden unsere Gebeine als nächste Stufe für die anderen dienen.“

Die silberhaarige Forscherin, längst kein Mädchen mehr, legte ihren Stift in die Hand ihres Lehrlings.
Die Hand des jungen Domovoy wurde schwer. Nicht wegen der Feder, sondern wegen der schieren Last der Überzeugung der Forscherin.
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Moment, der mit dem Erwachen aus großen Träumen erlosch

Der Moment, den sie dem schweigsamen Alchimisten schenkte, um ihn an alle Termine zu erinnern. Es war eine Zeit, bevor die Zarin, die jetzt über Snezhnaya herrscht, den Thron im Zapolyarny-Palast bestieg, eine Zeit,
als das Land aus Eis und Schnee die Ausübung der Alchimie noch nicht wegen der Elf verboten hatte.
Irgendwo im langen Schatten des König des Schneelandes wurden einem jungen Alchimisten mit langem, schwarzem Haar
endlich die Fesseln abgenommen, damit er Forschungen betreiben konnte, die jedes einzelne Tabu brechen würden.

Für den jungen Mann war die Welt nichts weiter als eine große Ansammlung physischer Elemente. Bedeutung war etwas, das nur auf der materiellen Ebene gefunden werden konnte.
Für ihn war das Leben ein zufälliges Puzzle, das die Natur über zehntausend Jahre zusammengesetzt hatte. Ein Mosaik, das der menschliche Verstand als souveräner Herrscher nach Belieben zerschneiden und neu zusammenfügen konnte.
Und so ließ er vierbeinigen Bestien Flügel wachsen, und Tigern und Leoparden verlieh er Insektenflügel und Helme.
Obwohl die Art, wie er verschiedene Lebensformen veränderte, viele seiner Gefährten beeindruckte, blieb er selbst unzufrieden.
Schließlich waren Bestien nichts weiter als Lebensformen, die von geistlosen Seelen gelenkt wurden, während die Gefäße der Weisen weitaus komplexer und faszinierender sein sollten.
Schließlich wandte er sich in einem Akt, der im Grunde einem Todeswunsch gleichkam, an einige der Feen, die zu jener Zeit noch hohe Positionen innehatten.

Dies hätte das Ende des Lebens des jungen Mannes sein sollen. Stattdessen erregten seine Verbrechen die Aufmerksamkeit des Königs des Schneelandes,
der ihn zur Arbeit in jenes Institut schickte, wo alle Tabus berührt wurden, wo Grenzen nur Vorschläge waren und die Grundlage für weitere Experimente bildeten. Es war an jenem Nachmittag,
dass unser düsterer Alchimist zum ersten Mal jener Jungfrau mit dem silbernen Haar begegnete.
Doch ihre sanften Worte und ihre Zärtlichkeit verletzten nur seinen Stolz.
Getrieben von Trotz, oder vielleicht dem Wunsch, einen Schrecken zu entfachen, der das Mädchen vertreiben würde,
nutzte der Alchimist den kurzen Moment eines Händedrucks, um eine geheime Kunst anzuwenden und ein Ohr in ihrer Handfläche wachsen zu lassen.

„Ah, ich verstehe. Das ist also die Kunst, die du gemeistert hast.
Das wird für unser Vorhaben tatsächlich von großem Nutzen sein.“

Die Jungfrau führte die Hand mit dem Ohr an ihren Mund und flüsterte hinein.
Erst als sie die Verwirrung im Gesicht des Alchimisten sah, wurde ihr klar, dass er durch das Ohr, das er in ihre Handfläche gelegt hatte, nicht hören konnte.
Es war schließlich nur als vorübergehende Modifikation des Fleisches durch geheime Künste gedacht, nichts weiter als ein abscheulicher Streich.
Das zusätzliche Organ fiel bald ab wie Schorf und wurde zu einer Pfütze aus Schlamm. Die Jungfrau fand es jedoch bedauernswert.

„Das war ziemlich faszinierend. Aber du solltest verstehen, dass wir uns hier strikt an die Vorschriften halten.
Wenn du das nächste Mal etwas Derartiges versuchen willst, denke daran, vorher einen Antrag bei mir einzureichen. Außerdem,
wir haben wenig Zeit zu verschwenden; dein Ablaufplan steht hier.“

Die Begegnung versetzte den dunkelhaarigen jungen Mann für den Rest des Nachmittags in einen tranceähnlichen Zustand.
In diesem Dämmerzustand nahm er etwas Unsichtbares wahr, etwas Ungreifbares, das sich über das materielle Leben erhob,
und er konnte die Welt nicht mehr als ein bloßes Rätsel aus tausend zufällig zusammengefügten Zufällen betrachten.
Stattdessen fand er in dieser Existenz etwas, das ihm wehtat, aber auch sehnsüchtig machte ...
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Beifall, der mit dem Fest endete

Der gut gefüllte Becher, den sie von ihren Kollegen als Geschenk zur Feier erhalten hatte. Es gab eine Zeit, in der das Urgift und das ursprüngliche Licht in einem Winkel aufeinanderprallten, der dem Blick des Himmels verborgen blieb.
Wenn eine Liebe, eine Leidenschaft und ein Ehrgeiz, größer als die Welt selbst, Gestalt annehmen sollten ... dann mussten sie an einem Ort geboren und entfacht werden, der keinem Auge sichtbar war.
Es war ein Entwurf, der nicht die geringste Abweichung vom Kurs ertragen konnte, und ein Experiment, das nur um Haaresbreite vom Wahnsinn der Welt entfernt war.
Es war fast so, als hätte jemand die Hand des Schicksals selbst aufgehalten und Münzwurf um Münzwurf erzwungen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht war.
Oder vielleicht können nur durch Umwälzungen an der Peripherie gewisse Möglichkeiten verschiedene Grenzen und Beschränkungen überwinden. Sie werden von einem höchst absurden Plan erfasst – und ins Dasein gebracht.

Es war einmal ein König des Schneelandes, der von Sünde und Reue geplagt wurde. Auf sein Geheiß wurde eine Gruppe von Männern versammelt und mit einem einzigen Ziel betraut:
eine Treppe zu finden, die zum leeren Thron im Hof der Sterne führt, einen Weg zu einem Ort, an dem Sorgen und Kummer ihn nie wieder belasten würden.
Unzählige Tage und Nächte voller Mühsal vergingen, während die Gefolgschaft des Schneekönigs durch eine endlose Abfolge von Gesetzesbrüchen und Abstiege in die Ruinen alter Zivilisationen getrieben wurde,
all dies, um die schwachen Umrisse eines Traums nachzuzeichnen, der einst von einem urzeitlichen goldenen Reich geformt wurde, und einen gewaltigen Embryo ans Licht zu bringen, der zuvor im Schatten verborgen lag.

Der ergraute Domovoy Alvis warf einen Blick auf die Snegurochka-Fürstin und den grüblerischen langhaarigen Alchimisten, während er sich von seinem hohen Hocker erhob.
Ein freundlicher, aber kalter alter Mann, der große Herr von Kitezhgrad, der seit der Gründung der Stadt den Bergbau monopolisiert hatte, erhob seinen Weinkelch in ihre Richtung und sagte:
„Es ist schwer vorstellbar, dass ein solch großes Unterfangen letztlich von Menschen geleitet und vollendet wird. Doch wir alle wissen, was du gegeben hast,
um alles, was jene vor uns hinterlassen haben, innerhalb eines einzigen kurzen Lebens zu erreichen und sogar zu übertreffen, Aksinya.
Und du hast jedes Recht, stolz auf diese Leistung zu sein.“

Es wird wohl nicht einfach gewesen sein für den Domovoy-Herrn, der die Menschheit stets geringgeschätzt hatte, etwas Derartiges zu verkünden.
Das Mädchen erinnerte sich an ihre allererste Begegnung und an den tiefen Ekel und die Angst vor der Menschheit, die in seinen Augen mehr schlecht als recht verborgen lag.
Doch nichts davon war in jenem Moment noch von Bedeutung, denn die Hoffnungen und der Groll der Feen wogen nichts gegen den großen Traum des Schneekönigs.
Außerdem hatte dieser Domovoy, der im Laufe der Geschichte des schneebedeckten Königreichs immer wieder in Erscheinung getreten war, ihr stets freimütig all sein Wissen mitgeteilt,
und ihr in vielen Angelegenheiten mit Rat zur Seite gestanden. In gewisser Weise war er dem Mädchen mit dem silbernen Haar längst zu Mentor und Freund geworden.

Und so hob auch sie ihren Kelch und verschüttete dabei ein wenig von der Bitterkeit, die unterwegs hineingegossen worden war.
In den Augen des Domovoys sah Aksenia eine warme, aufrichtige Zuneigung, wie sie ein Älterer für einen Jüngeren empfinden mochte.
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Pendel, das mit dem großen Sturz verstummte

Das Schmuckstück, das sie als Belohnung von ihrem einzigen Meister erhalten hatte. Es war ein Geschenk des hochgewachsenen Mannes auf dem Thron, um den Tag ihrer Geburt zu feiern.
Für den Herrscher über Eis und Frost, dessen Lebensjahre sich über viele Zeitalter erstrecken, vergeht die Blüte eines Menschenlebens in einem bloßen Augenblick.

Er erinnerte sich noch an seine Wanderung durch jene Welt der Schatten. Dort,
so erinnerte er sich, war jene zerbrochene goldene Heimat wie die Mutter, die er nie kennengelernt hatte.
Dort entdeckte er das Geheimnis der Menschen Hyperboreas, das in den tiefsten Tiefen verborgen lag,
und fand die Antworten über sich selbst, nach denen er Tausende von Jahren hartnäckig gesucht hatte.
Doch nichts, was er lernte, reichte aus, um ihn von dem endlosen Schmerz und Zweifel zu befreien.
zumal Weisheit meist nur ein verkappter Fluch ist.

Unzählige Male wandelte er danach durch die Ruinen im Schatten und grübelte darüber nach, ob er wirklich dazu bestimmt war, eine solche Last zu tragen ...
Denn in dieser Zeit gab es niemanden mehr, der die Verantwortung und die Lasten einfordern würde, die man ihm auferlegt hatte.

Bis er eines Tages an einer zerfallenen Struktur vorbeikam, die voller Überlebensmechanismen aus längst vergangenen Zeiten war.
Das müssen die Bemühungen der Alten gewesen sein, in die Zukunft zu überdauern, dachte er, während die Klinge des Himmels immer tiefer über ihnen hing.
Obwohl er solche Mechanismen in ferner Vergangenheit gesehen hatte,
waren doch die, auf die er damals stieß, entweder defekt oder funktionierten aus anderen Gründen nicht.

Dieses Mal war es anders. Ein einzelner Mechanismus erwachte plötzlich zum Leben, als hätte er etwas gespürt.
Es war wie eine zufällige Zahl in einer kalten Berechnung – ein kleines, eigentlich unbedeutendes Aufblitzen, das plötzlich eine viel größere Bedeutung angenommen hatte als ihm selbst zustand.
Mit einer schweren Mischung aus Bangen und Erwartung öffnete er die Klappe des Mechanismus, als würde er eine Schatzkiste aufklappen.
Und darin fand er einen bewusstlosen, aber noch lebenden ...
... Säugling mit einem Kopf voll silbernem Haar.

„Danke dir für das Geschenk“, sagte die junge Frau, während sie aufrecht da saß und das frische Loch in ihrem Ohr berührte. Ihr Ohrläppchen brannten immer noch ein bisschen.
Der König des Nordens kehrte in den gegenwärtigen Moment zurück. Die junge Dame, die nun erwachsen war, versuchte vorsichtig, ihn zu prüfen.
„Was kann ich dir im Gegenzug geben?“, fragte sie.
Es war eine Frage, die eigentlich keiner Antwort bedurfte. Doch plötzlich
umhüllte eine alte, eine uralte Traurigkeit seinen Geist wie Frost,
und schließlich gab er nach und erzählte der jungen Maid von der Vision, die er einst hatte, oder auf die er schon zu lange gehofft hatte ...